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Farbenlehre

Die Farbenlehre beschäftigt sich im Webdesign mit der systematischen Anordnung und Harmonien von Farben, um bestmögliche emotionale und visuelle Ergebnisse zu erzielen.

Was ist die Farbenlehre?

Die Farbenlehre (engl. Color Theory) im Webdesign beschreibt das Studium, wie Farben optisch und psychologisch interagieren. Grundlage bildet meist der klassische Farbkreis (nach Itten oder modernen RGB-Modellen). Farben können Gefühle auslösen (Blau steht oft für Vertrauen, Rot für Aufmerksamkeit/Dringlichkeit) und somit das Verhalten des Nutzers beeinflussen.

Farbkonzepte im Webdesign

  • Monochrom (Einfarbig): Basieren auf einer einzigen Grundfarbe in verschiedenen Helligkeitsstufen (Tints, Tones, Shades). Wirkt sehr elegant und harmonisch.
  • Komplementär (Gegensätzlich): Farben, die sich im Farbkreis genau gegenüberliegen (z.B. Blau und Orange). Sie erzeugen den stärksten Kontrast und werden oft genutzt, um Call-to-Action Buttons stark hervorzugeben.
  • Analog (Benachbart): Nutzen Farben, die im Farbkreis nebeneinander liegen. Sie harmonieren gut miteinander.
  • Triadisch (Dreiklang): Drei Farben, die in einem gleichseitigen Dreieck auf dem Farbkreis angeordnet sind.

Best Practices

Ein bewährtes Konzept im UI-Design ist die 60-30-10 Regel.

  • 60% der sichtbaren Fläche nimmt die Primärfarbe (oft Weiß oder ein sehr helles Grau für den Hintergrund) ein.
  • 30% übernimmt die Sekundärfarbe (z.B. für Boxen, Footer oder große Überschriften).
  • Nur 10% entfallen auf eine auffällige Akzentfarbe, die gezielt für Buttons (CTAs) und wichtige Highlights eingesetzt wird. Das lenkt den Blick des Nutzers exakt dorthin, wo er hin soll.

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